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10 Tipps zum Blogartikel schreiben

09. Januar 2013
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Blog schreiben - 10 Tipps

Einen Blog schreiben - ist doch ganz einfach! Nicht unbedingt. Mit dem Schreiben allein ist es ja nicht getan. Ich möchte als Blogger schließlich auch, dass meine Blogartikel, die ich schreibe, gelesen werden. Einen Blog schreiben ist eigentlich vergleichbar mit einer Deutschschulaufgabe. Dort gibt es genauso einige Regeln an die man sich halten sollte, dass der Lehrer das Geschriebene als "gut" empfindet.
Im folgenden Artikel habe ich 10 Tipps, die man einfach mal im Hinterkopf behalten kann, wenn man den nächsten Blogartikel schreibt.

1 Thema

Ohne geeignetes Thema wirst du wohl keinen guten Blogartikel schreiben. Daher solltest du dir für die Themenrecherche besonders viel Zeit nehmen. Du kannst natürlich über Dinge schreiben, über die auf anderen Webseiten bereits geschrieben wurde. Manchmal kommst du da gar nicht drum herum.
Aber versuche deinem Texte stets eine eigene Note zu verleien. Sorge für noch mehr Informationen, als in den anderen Artikeln und brilliere mit einem besonderen Schreibstil.

2 Aussagekräftige Überschriften

Das erste was ein Leser sieht ist die Überschrift. Die Überschrift sollte daher den Artikelinhalt wiedergeben und auch zum Weiterlesen anspornen. Neben einer Artikelüberschrift sollten zudem weitere Unterüberschriften gesetzt werden. Dadurch gibt man dem Artikel eine Gliederung und zieht ihn auseinander. Der Leser fidnet sich besser zurecht und findet gelesene Stellen einfacherer, wenn er auf den Text nochmal zurückkommen möchte.

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3 Einleitung

Einleitungen werden beim Texten immer wichtiger. Wenn sich jemand für ein Thema interessiert will er oft nicht den kompletten Text lesen. Es könnte schließlich Zeitverschwendung sein, bzw. nicht das was er sucht. Deshalb sollte die Einleitung so genau wie möglich und so kurz wie möglich den Inhalt des Gesamttextes wiedergeben.
An Einleitung und Artikelüberschrift entscheidet sich letzten Endes, ob ein Leser den Artikel komplett liest oder nicht. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten.

Günstiges Internet bei M-Net

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4 Gliederung und Absätze

Ebenso, wie Unterüberschriften wichtig sind solltest du auf eine gute Gliederung des Textinhalts sowie auf Absätze im Text achten.
Das Fazit kommt zum Schluss und das Ergebnis nach dem Versuch!
Wenn du zwischendurch ein, zweimal auf Enter drückst kann sich der Lesefluss enorm verbessern, da nicht alles so zusammengequetscht ist.

Ich würde außerdem empfehlen in deinem CSS-Stylesheet für die HTML-Auszeichnung die line-height Angabe des Fließtextes so zu erhöhen, dass 2-3 Pixel Abstand zwischend en Zeilen besteht. Sind die einzelnen Zeilen zu dicht bei einander verutscht man schon mal in der Zeile.

5 Kurze, verständliche Sätze

Einen Blog schreiben heißt: kurz und verständlich. Keiner hat Lust auf lange Schachtelsätze, die man dreimal lesen muss, um sie zu verstehen.
Wenn dein Text fertig ist mach dir laute Musik an und lies den Text so schnell wie möglich durch. Wenn du irgendwo hängen bleibst oder dich fragst wie dies und das gemeint ist sollte das noch einmak überarbeitet werden.

6 Wortwahl

Bei der Wortwahl kommt es ganz auf das Thema deines Blogs an. Einem Blog, der von Medizin oder Astronomie handelt bedarf es der Wahl einiger Fachbegriffe. Man sollte die Worte aber eher nicht zu schwer wählen, außer natürlich es wird ein wissenschaftlicher Blog geschrieben.

7 Bilder und Videos

Quelle: Martin Mißfeldt, tagseoblog.de

Quelle: Martin Mißfeldt, tagseoblog.de

Beim Blog schreiben sind Bilder und Videos sehr hilfreich, um zu veranschaulichen, Farbe reinzubringen und um visuell zu unterstützen. Oft wird ein Text erst mit einer dazugehörigen Grafik verstanden. Videos können verwendet werden, können aber auch ablenken. Ein Video würde ich immer weiter hinten oder gar ganz ans Ende eines Artikels setzen.
Bei Bildern und Grafiken sollten immer die Lizenzrechte beachtet werden. Eigene Bilder und Videos sind dabei immer das Mittel der Wahl, dann kann einem am wenigstens passieren. Außerdem eignen sich Bidler und Video die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden. Im Artikel "Creative Commons (Infografik) Was ist mit Backlink-Pflicht?" hat Martin Mißfeldt hierzu eine Infografik veröffentlicht.

8 Weiterführende Links

Bei der heutigen Informationsfülle ist es gar nicht mehr möglich in einen Artikel alle Informationen reinzupacken. Daher muss hier und abgewogen werden. Es gibt schließlich die wunderbare Möglichkeit Verweise auf andere Webseite zu setzen. Gerade wenn ein Artikel andere Themen anschneidet sollte dies gemacht werden. So habe ich zum Beispiel einen Link zum Tagseoblog und dem Artikel über die Creative Commins Lizenz gesetzt.
Natürlich darf ein Text nicht nur aus Links bestehen, aber zwei, drei externe Verweise sollten nicht schaden.

9 Beispiele

Beim Blog schreiben kann man sehr gut mit Beispielen arbeiten. Wenn du über ein Thema schreibst kennst du dich damit aus und kannst beinahe bei jedem Thema ein Beispiel bringen. Dadurch wird ein Thema verdeutlicht und der Artikel verständlicher. Außerdem stärkst du mit Beispielen deine Expertenstatus. Denn du kennst dich schließlich mit dem Thema aus. Beispiele können in nahezu allen Fällen gefunden werden. Man muss nur ein wenig kreativ sein.
Zum Beispiel habe ich in meinem Artikel zur YouTube Video Optimierung eigene Videos als Beispiel herangezogen.

10 Fazit

Wie jeder Blogartikel einen Anfang, eine Einleitung, hat bekommt er auch einen Schluss. Das ist in den meisten ein Fazit oder bei langen Artikel eine Zusammenfassung. Je nachdem was sich anbietet kann man nochmals selbst kurz Stellung nehmen oder den Text zusammenfassen.
Dadurch bekommt der Leser die Möglichkeit das Gelesene nochmal Revue passieren zu lassen.

In diesem Sinne hoffe ich dir mit diesen Tipps weiterhelfen zu können und wünsche dir noch viel Spaß beim Blog schreiben!

Weiterführende Blogartikel

10 Tipps zum Blog schreiben

10 Tipps zum Blog schreiben

In der Kategorie Allgemein erschienen. Autor: Simon Rüger
8 Kommentare... Schreib auch einen!
1Perfect-seo.de kommentierte am 09.01.2013 um 16:44 Uhr Hallo Simon
In der heutigen Zeit wo alles schnell gehen muss haben sicher nicht viele die Zeit und die Lust 1000 Wörter lange Blogbeiträge zu lesen.

Ich bin bei Deinem, fast 900 Wörter langen Text bei Thema Bilder hängen geblieben.
Aktuell ist es mal wieder so das verstärkt Abmahnfallen mit Bildern aufgebaut werden.
Da ist es umso wichtiger eigene Bilder zu verwenden.
Ich habe immer meiner Canon Digicam dabei und knipse alles was mir unterkommt. Dafür habe ich dann eine Kategorie kostenlose Bilder http://perfect-seo.de/kategorie/kostenlose-fotos auf meinem Perfect-seo.de Blog eröffnet.
Wenn jemand Bilder braucht kann er diese gerne ohne Gegenleistung für seine Webseiten nutzen.

Grüße Lothar

2Panek kommentierte am 31.03.2013 um 17:49 Uhr Ich finde besonders beim Punkt „Thema finden“ sollte man sich vor allem bei der Recherche genug Zeit nehmen und möglichst viele Quellen anzapfen. Und das Internet sollte meiner Meinung nach nicht die einzigste Quelle für die Themensuche bleiben. Zwar gibt es im Internet heutzutage fast zu jedem Thema etwas zu finden, jedoch lohnt es sich auch mal Fachzeitschriften oder eben Bücher zu lesen. Das gewonnene Wissen kann dann in den eigenen Artikel eingebaut werden.
Grüße
3Wilfried Hackl kommentierte am 24.04.2013 um 10:14 Uhr Gute Übersicht, aber mir geht der Punkt "den eigenen Text nochmal Korrekturlesen (lassen)" ab. Vielleicht bin ich ein wenig konservativ, aber wenn ich so wie im obigen Artikel einige Tippfehler finde, wird mir wieder bewusst, dass (zumindest mir bekannte) CMS doch eher nicht über eine Autokorrektur verfügen.
4Martin kommentierte am 24.06.2013 um 11:27 Uhr Hallo Simon,

dein Artikel fasst das alles gut zusammen, was es braucht, um einen Blogartikel zu schreiben. Den Punkt Überschriften finde ich persönlich ganz wichtig. Wie oft liest man einen Artikel nicht einmal an, weil die Überschrift zu "langweilig" ist? Habe selbst dazu einen Blogartikel geschrieben, der deine Tipps gut ergänzt:

http://www.online-solutions-group.de/blog/suchmaschinenoptimierung-seo/unwiderstehlich-wie-sie-online-gute-uberschriften-schreiben/
5Thoni kommentierte am 03.02.2014 um 21:03 Uhr Hallo am Abend

Es gibt DOCH dumme Fragen, z.B. das Kommende:
Sitze seit Jahren am PC, aber nicht wegen der Inter-Kommunikation. Jetzt kommt eine extrem interne Sache die ich mangels persönlicher, "manueller" Kontakte nicht kkären kann.Also versuche ich die Virtuelle Version - dachte ich. Aber wie?
Ich kann sowa nicht: Bloggen, weiß nicht wie es geht, daß man seine Probleme im Netz ausbeitet und Meinungen, ev. Hinweise erhält. Aber OHNE meine eigenen Echt-Daten preiszugeben und OHNE das zu schmale Rentenbudget zu schröpfen. Zudem muß so eine Anleitung meinem nachlasenden Grips gerecht werden.
Geht sowas überhaupt? Wie muß der erste, der zweite Schritt aussehen? Wer hilft wirklich, ohne mehr zu wollen als nur zu helfen? Englisch = No.
Und Risen wie "Wordpress" scheiden prinzipiell aus. Was kann ich tun?
Wer weiß weiter?

Dankeschön!
Thoni
6Johannes kommentierte am 13.08.2014 um 16:43 Uhr Hallo Simon,

wann schreibst du eigentlich immer deine Einleitungen in einem Artikel? Zum Schluss oder gleich am Anfang.

Viele Grüße
Johannes
7 Kommentar von Simon Rüger am 14.08.2014 um 17:39 Uhr @Johannes:
unterschiedlich. oft denke ich mir nen Artikel vorher aus und schreibe ihn dann nur noch runter. Manchmal ist es so, dass ich den Artikel Stück für Stück aufbaue, da kommt die Einleitung oft zum Schluss.
Aber i.d.R. schreibe ich die Einleitung zuerst und ändere sie ggf. nachträglich nochmal.
8Norbert Schmidt kommentierte am 27.05.2015 um 12:26 Uhr Ich kann nur raten sehr sehr vorsichtig mit fremden Texten und Fotos umzugehen. Die Urheberrechtsgesetzgebung ist sehr eindeutig und wer nicht vorsichtig ist, gerät schnell in eine Abmahnfalle.
Auf der sicheren Seite ist man fast immer, wenn man eigene Fotos verwendet (es gibt da einige Sonderfälle). Google honoriert auch eigene Fotos.

Was gegen Copy&Paste spricht, ist auch Double Content. Artikel, die als Double Content von Google erkannt werden, nutzen wenig. Mein Tipp: Gerade wer journalistische Blogs betreibt muss Pressemeldungen sorgfältig prüfen. Es gibt etliche Graber-Seiten die Texte sofort und 1:1 veröffentlichen. Genauso "gefährlich" Unternehmen und PR Agenturen stellen den Text online. Ich verfahre so auf meiner Seite www.ganz-hamburg.de und bin bis jetzt ganz gut damit gefahren.

1 Pingback

13.08.2014: Blog Artikel schreiben Tipps - einfach und schnell

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Bitte beantworte noch diese einfache mathematische Frage
rechtes menue hintergrund oben

Bild vom Autor Mein Name ist Simon Rüger. Dies ist mein privater Blog. Ich schreibe über die Themen Suchmaschinenoptimierung, Internet-Marketing, Social Media. Außerdem berichte ich über die aktuellen Google Doodles. Mehr Info.

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