In der vorliegenden Arbeit soll die Definition aus Bußmann [Bußmann90, S. 618] als optimale Begriffserklärung angesehen werden:
Prosodie: "Gesamtheit sprachlicher Eigenschaften wie Akzent, Intonation, Quantität, Sprechpausen. Sie beziehen sich im allgemeinen auf Einheiten, die größer sind als ein einzelnes Phonem¹. Zur P. zählt auch die Untersuchung von Sprechgeschwindigkeit, Rhythmus und Sprechpausen."
Für die automatische Sprachverarbeitung ist die Prosodie enorm wichtig. Neben der Frage wie mit prosodischen Mitteln Teile einer Äußerung hervorgehoben werden ist die Prosodie Schlüsselelement für die Frage, wie sich eine Äußerung gliedern lässt und auf welche Art und Weise der Satzmodus (Frage, Aussage, etc.) prosodisch markiert wird. Im Folgenden werden nun einige prosodische Mittel näher erläutert.




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