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Spracherkennung: Mit Diktiersoftware schneller Texten?

14. Mai 2013
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Mit Diktiersoftware Texte erstellen

Schneller reden als schreiben! Geht das überhaupt?
In den letzten Jahren gab es einen enormen Fortschritt in der Spracherkennung. Zugangscodes mittels Spracherkennung, Smartphonebedienung oder Texte schreiben. All das ist mittlerweile mit Hilfe von Spracherkennung möglich.
In diesem Artikel gehe ich auf die Möglichkeit ein Blogartikel oder ähnliche digitale Texte mittels Dikitiersoftware zu erstellen.

Bereits 2009 habe ich mich intensiv mit Spracherkennung auseinandergesetzt. Ich habe damals meine Facharbeit für mein Abitur über die Markierung von Phrasengrenzen mit Hilfe von intonatorischen Mitteln geschrieben. Seitdem hat sich einiges getan. Die Spracherkennung hat sich massiv weiterentwickelt und stetig verbessert.

Wie funktioniert Spracherkennung?

Spracherkennung ist ein ziemlich komplexes Thema. Es wird versucht mit Mustern zu arbeiten. Wie verhält sich die Stimme bei welchem Wort oder Satz? Wie drücke ich mich aus? Bei der Spracherkennung muss man unterscheiden zwischen Befehlen, Diktaten oder direkter Eingruppierung von Gesagtem.
Ich habe bei meiner Facharbeit zum Beispiel versucht eine Regelmäßigkeit der Prosodischen Mittel (Intonation, Akzent, Satzpausen, Satzmodus) einer gesprochenen Adresse zu finden. Es wurde ein Ort, ein Straßenname und eine Hausnummer im Fluss ausgesprochen. Dann habe ich versucht die Phrasengrenzen zu finden, also die einzelnen Bestandteile zu isolieren. Bestenfalls könnte eine Spracherkennungssoftware diese Daten dann direkt in eine Tabelle einordnen.

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Bei der Aufzeichnung von nacheinander gesprochenen Sätzen müssen einfach nur die Wörter erkannt werden. Dazu wird meistens die Spracherkennungssoftware auf eine Stimme "angelernt".

Wichtig für jede Art der Spracherkennung ist aber langsames deutliches gut intoniertes Sprechen. Wie im richtigen Leben dein Gesprächspartner dir besser folgen kann, wenn du langsam und deutlich sprichst erkennt auch ein Programm deutliche Aussprache besser als schnelle monotone Sprache.

Sprechen statt Tippen

Es gilt der allgemien Gedanke, dass man Texte mittels Spracherkennung sehr viel schneller erstellen könnte als mit der Tastatur. Das stimmt leider nur bedingt. Ich habe dies ein paar Mal ausprobiert. Natürlich stehen die Wörter vielleicht schneller da, als wenn man sie tippt. Aber es müssen sehr viele Verbesserungen vorgenommen werden. Einerseits weil Wörter nicht richtig interpretiert wurden, oder weil ein Teil des Textes noch nicht ganz den Wünschen des Autors entspricht.

Zumindest hat die Erstellung eines Textes bei mir sehr viel länger gedauert also mit der Tastatur. Allerdings habe ich es auch nicht sehr oft versucht. Ich denke, wenn man sich intensiv mit der Materie auseinandersetzt und viele Male Texte mit Spracherkennungssoftware erstellt wird man immer schneller werden und kommt irgendwann vielleicht sogar an die Schnelligkeit einer Tastatur ran.

Welche Software verwenden?

Das Einfachste und Billigste ist natürlich, wenn man auf Dinge zurückgreifen kann, die es bereits gibt. Beispielweise bietet Windwos in seinem Betriebssystem ein Spracherkennungsprogramm, dass zum Diktieren ganz gut geeignet ist. Es kennt zwar nicht alle Wörter, aber das Ergebnis ist erstaunlich genau.
Man muss die Software natürlich vorher auf die eigene Stimme einstellen. Leider musste ich außerdem feststellen, dass die Software das System ziemlich einschränkt. Sobald das Programm aktiviert ist kann ich nicht einmal mehr im Browser scrollen.

Neben dieser Variante gibt es natürlich auch noch zahlreiche Softwareanbieter. Zum Beispiel gibt es die Diktiersoftware Dragon Naturally Speaking bereits ab 74 Euro. Die Bedienbarkeit und auch die Leisung wird bei kostenpflichtigen Programmen nochmals um ein Vielfaches besser sein, als bei der von Windows mitgelieferten Software. Auch sollten kostenpflichtige Programme die einzelnen Wörter sehr viel besser erkennen.

Fazit

Ich selbst habe das mit der Spracherkennungssoftware zwar wieder sein lassen. Aber ich kann jedem nur empfehlen es mal zu probieren. Oder auf jeden Fall den Fortschritt im Auge zu behalten. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Spracherkennung Tastatur irgendwann ersetzen könnte.

In der Kategorie Mustererkennung erschienen. Autor: Simon Rüger
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